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Samstag, 10. September 2011
Deutsche Frauen wollen im Durchschnitt 4.5 Jahre jünger aussehen
Freitag, 9. September 2011
ETH Zürich: Biologische Computer zerstören Krebs
Donnerstag, 8. September 2011
"Das Anti-Schnarch-Buch"
"Das Anti-Schnarch-Buch"
Schnarchen ist nicht nur eine lästige Angelegenheit, sondern auch ungesund. Denn Schlafstörungen sind bei den Schnarchern selbst sowie auch bei ihren Partnern die Folge. Der Forscher und Heilpraktiker Wu Li warnt zudem vor Erkrankungen, die auf einen dauerhaft gestörten Schlaf zurückzuführen sind. In "Das Anti-Schnarch-Buch" erklärt er die Ursachen und stellt Gegenmaßnahmen und Hilfsmittel vor.
Es gibt verschiedene Gründe für das Schnarchen. Dem Autor zufolge sind unter anderem Übergewicht, eine behinderte Nasenatmung, Östrogenmangel sowie der Konsum von Alkohol und Medikamenten verantwortlich für eine geringere Luftzufuhr bei der Atmung. Die schwerste Form dieser Atemstörung - das Schlafapnoe-Syndrom – äußere sich durch kurzzeitige Atemstillstände. Auf Dauer könne es dadurch zu gesundheitlichen Problemen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gewichtszunahme, sexuellen Störungen oder Depressionen kommen. Auch das Risiko von Beziehungsproblemen sei sehr groß, schreibt Li.
Operative Eingriffe sowie der Einsatz von Zahnschienen oder speziellen Beatmungshilfen seien bewährte Methoden, um das Schnarchen zu reduzieren. Daneben empfiehlt der Heilpraktiker begleitende Maßnahmen. Dazu gehören unter anderem der Verzicht auf Genussmittel, Gewichtsabnahme, die richtige Schlafposition, Einschlafrituale, Entspannungstechniken oder Schlaf fördernde Mittel auf pflanzlicher Basis.
Viele Schnarcher wüssten gar nicht, dass sie schnarchen, und hätten somit auch keine Kenntnis über die damit verbundenen Risiken. Der Partner gebe oft erst den entscheidenden Hinweis, sagt der Autor. Ein im Buch enthaltener Test soll deshalb Aufschluss darüber geben, ob man selbst vom Schnarchen betroffen ist.
Wu Li: "Das Anti-Schnarch-Buch", Kösel, 2011, 15,99 Euro, ISBN: 978-3-466-34562-5
Mittwoch, 7. September 2011
Wie man Schmerzen messen kann
Wie man Schmerzen messen kann
Säuglinge, Demenzkranke oder Menschen mit starker Behinderung können ihre Schmerzen nicht beschreiben. Damit laufen sie Gefahr, falsch behandelt zu werden. Die Schmerzforscherin Amrei Wittwer könnte mit einem neuen Messverfahren Abhilfe schaffen.
Amrei Wittwer fixiert eine kleine Heizplatte am Unterarm von Beat, einem jungen Mann, der sich bereit erklärt hat, für die Wissenschaft Schmerzen zu ertragen. Dann startet sie das Gerät. Langsam steigt die Temperatur des Hitzeschmerzgeräts an. Bei 46 Grad beisst Beat die Zähne zusammen. Bei 51 Grad stoppt Beat den Reiz, seine Schmerztoleranz ist erreicht. Das Gerät hätte bei 52 Grad Celsius automatisch angehalten, um Verbrennungen bei den Probanden zu verhindern. Höhere Temperaturen wären ethisch nicht vertretbar.
«Schmerz ist eine subjektive Empfindung. Jeder kennt nur seinen eigenen Schmerz, nicht den des anderen», erklärt Schmerzforscherin Amrei Wittwer, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Collegium Helveticum von Universität und ETH Zürich. Wittwer arbeitet mit dem Hitzeschmerzgerät «Medoc»: Die Testperson kann per Mausklick mitteilen, ab wann sie das erste Mal eine schmerzliche Empfindung wahrnimmt und ab wann der Schmerz unerträglich wird. Zur Aufzeichnung, Darstellung und Bearbeitung der Daten dient ein Computer, der an das Hitzeschmerzgerät angeschlossen ist. Die Forscherin lässt sich anschliessend den Schmerz beschreiben. War er stechend, brennend, reissend oder ziehend?
Schwieriger wird es, wenn Forscher Schmerzen bei Personen messen wollen, die nicht sprechen und ihren Schmerz nicht beschreiben können. Wie es etwa bei Patienten der Fall ist, die beatmet werden, sediert oder kognitiv beeinträchtigt sind. Sie alle sind einem hohen Risiko inadäquater Schmerzbehandlung ausgesetzt und auf Pflegende angewiesen, die ihr Leiden richtig deuten und lindern können. Wie stark ein Schmerz ist, weiss jedoch nur der Betroffene selbst. Aussenstehende können dies oft nur unzutreffend einschätzen.
Enzym als Schmerzindikator
Wittwer hat nun ein Molekül gefunden, das Hitzeschmerz rein chemisch anzeigt. Dazu entnimmt die ausgebildete Pharmazeutin ihren Probanden nach der Prozedur mit dem Hitzegerät Speichelproben, die anschliessend im Labor von dem Forscher Roberto La Marca untersucht werden. Dann vergleicht sie die Werte der Speichelproben mit den Ergebnissen des Hitzeschmerzgerätes: subjektives Schmerzempfinden wird so mit den objektiven Laborwerten in Relation gesetzt.Wege aus dem Schmerz
Dienstag, 6. September 2011
Zahnarztbesuche auf den Nachmittag legen
Montag, 5. September 2011
NEU in der FRENKENKLINIK: Budgetlinie
- Festsitzender Verschluss einer einzelnen Zahnlücke: ab SFR 600 (siehe Fotos)





