Seiten

Dienstag, 4. Oktober 2011

Zahnpflege bei kleinen Kindern

  • Beim zahnlosen Baby ist keine Pflege notwendig.
  • Baby bis 12 Monate: Ab dem ersten Zahn 1 x am Tag mit einer erbsengrossen Menge Kinderzahnpasta die Zähne putzen. Keine zuckerhaltigen Getränke, keine zuckerhaltigen Zusätze (Guetzli, Biscotti) in die Milch geben. Nuggi, Löffel, etc. nicht durch die Eltern/Betreuungsperson in den Mund nehmen.
  • Kleinkind bis 24 Monate: Zähne 2 x am Tag putzen mit einer erbsengrossen Menge Kinderzahnpasta. Getränke sollen jetzt aus der Tasse getrunken werden. Für den Durst zwischendurch und unterwegs eignet sich am besten Wasser. Zwei Zwischenmahlzeiten pro Tag genügen für Kinder ab 1 Jahr für eine gesunde Ernährung.
  • Kinder ab 24 Monate: Zähne 3 x am Tag putzen mit einer erbsengrossen Menge Kinderzahnpasta. Bei Süssigkeiten fürs Zwischendurch auf das Zahnmännchen achten!
  • Kinder im dritten Lebensjahr: Erstmals mit zum Zahnarzt nehmen. Mit dem Zahnarzt besprechen, ob eine spezielle Zahnpflegeversicherung Sinn macht, welche allenfalls später die hohen Kosten für Kieferorthopädie übernimmt.
  • Kinder ab 6 Jahren: Zähne 3 x am Tag putzen mit Junior- oder Erwachsenenzahnpasta. 1 x pro Woche mit Fluorid-Gelée Zähne reinigen (abends vor dem Schlafen, nur ausspucken, nicht ausspülen).

Montag, 3. Oktober 2011

Dem Schnupfen auf den Zahn gefühlt


Herbstzeit ist Erkältungszeit und auch aus zahnmedizinischer Sicht gibt es Ratschläge, die für Patienten und Zahnärzte sowie Praxisteams gleichermaßen relevant sind.

Für Patienten stellt sich häufig die Frage, ob es im Falle einer Erkältung angeraten ist, einen Termin beim Zahnarzt zu verschieben. Dies hängt nicht allein von der Heftigkeit des Schnupfens ab, sondern auch davon, ob es sich um einen Vorsorge- oder Notfalltermin in der Zahnarztpraxis handelt. Eine leichte Verkühlung, bei der außer lästigen Symptomen wie verstopfter oder laufender Nase keine generelle Beeinträchtigung des Wohlbefindens zu verzeichnen ist, stellt mit Sicherheit keinen Hinderungsgrund für den Zahnarztbesuch dar. Wenn die Atmung durch die Nase zwar eingeschränkt, aber dennoch möglich ist, steht einer Wahrnehmung des Termins nichts entgegen. Anders sieht es aus, wenn sich akute Anzeichen eines bakteriellen oder viralen Infekts bemerkbar machen. Bei Fieber, Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen sollte man - auch aus Rücksichtnahme gegenüber dem Zahnarzt, den Praxismitarbeiterinnen und den Patienten im Wartezimmer - in Erwägung ziehen, den Termin zu verschieben.

Im Falle heftiger Zahnschmerzen, die einen Besuch in der Zahnarztpraxis unabdingbar machen, sollte man den Zahnarzt in jedem Falle über die Krankheitssymptome und die vonseiten des Hausarztes verschriebenen Medikamente in Kenntnis setzen.

Auch auf die ohnehin für die allgemeine Gesundheit unerlässliche Mundhygiene sollte man in der Schnupfenzeit verstärkt achten. So sind auch nach einem leichten grippalen Infekt, einer Bronchitis oder einer Halsentzündung sämtliche Zahnpflege-"Werkzeuge" zu entsorgen. Die Mundhöhle ist im Falle einer Erkältungskrankheit Sitz von Krankheitskeimen, die auf der Zahnbürste einen optimalen Nährboden vorfinden und im schlimmsten Falle zu einer neuerlichen Ansteckung führen können.

Quelle: Landeszahnärztekammer Hessen

Sonntag, 2. Oktober 2011

Wer sich häufig ärgert stirbt früher


Herzinfarkt-Patienten die sich häufig ärgern oder gestresst sind haben eine schlechtere Prognose. Das sind die Ergebnisse einer Zehn-Jahres-Studie des Instituts für Klinische Physiologie in Pisa (Italien), die auf dem Europäischen Kardiologenkongress (ESC) in Paris vorgestellt wurde. Negative Emotionen wie Feindseligkeit, Wut, Depressionen, Angst und soziale Isolation sind herzschädigend, während positive Gefühle wie Phantasie, Mitgefühl und spirituelle Interessen das Herz schützen, berichten die Studienautoren.

Die Studie mit 228 Teilnehmern aus 13 italienischen Herzstationen, die zwischen 1990 und 1995 einen Herzinfarkt erlitten hatten, untersuchte den Einfluss von Verhaltensmustern auf die Prognose von Infarkt-Patienten. Die Patienten wurden zunächst einem Persönlichkeitstest (Cattells Sixteen Personality Factors Questionnaire and Psy Inventory) unterzogen und dann zehn Jahre lang beobachtet. In dieser Zeit gab es 51 kardiale Ereignisse wie einen neuerlichen Herzinfarkt. Mithilfe eines statistischen Analyseverfahrens (Cox Modell) untersuchten die Studienautoren, welche Faktoren (z.B. Alter, Geschlecht, psychische Faktoren, klinische Daten etc.) eine Vorhersage dieser Ereignisse ermöglichten. Die Ergebnisse zeigten, dass das in besonders hohem Ausmaß auf Ärger- und Stress-bezogene Störungen zutraf. Patienten mit einem hohen Niveau von Ärger und Wut hatten ein 2,3fach höheres Risiko als Patienten die sich wenig ärgerten. Bei Menschen mit einem hohen Stress-Niveau betrug das Risiko das 1,9fache gegenüber jenen mit wenig Stress.

Während unter den Patienten, die sich wenig ärgerten, 78,5 Prozent in zehn Jahren keinen weiteren Herzinfarkt hatten, waren es unter denen mit einem hohen Wut- und Ärger-Niveau nur 57,4 Prozent.

„Diese Zusammenhänge sind bedeutsam für Patienten nach einem akuten Herzinfarkt mit ihrer speziellen Verletzlichkeit und ihrem erhöhten Risiko. Die gute Nachricht ist, dass diese Patienten die Chance haben, ihr Verhalten zu ändern“, so Studienleiter Dr. Franco Bonaguidi. „Das ist ein günstiger Zeitpunkt für psychologische Interventionen und Verhaltenstherapie, wenn Patienten dies brauchen.”

Diese Ergebnisse, so die Studienautoren, legen die Notwendigkeit eines multidimensionalen therapeutischen Zugangs nahe, der neben körperlicher und medikamentöser Therapie auch eine psychotherapeutische Behandlung einschließt. Diese sollte nicht nur übertriebene Wut und Ärger behandeln, sondern auch tiefer liegenden Schmerz, der sich häufig in Wut und Ärger ausdrückt.

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung e.V. (DGK) mit Sitz in Düsseldorf ist eine wissenschaftlich medizinische Fachgesellschaft mit heute mehr als 7800 Mitgliedern. Ihr Ziel ist die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der kardiovaskulären Erkrankungen, die Ausrichtung von Tagungen und die Aus-, Weiter- und Fortbildung ihrer Mitglieder. 1927 in Bad Nauheim gegründet, ist die DGK die älteste kardiologische Gesellschaft in Europa.

Weitere Informationen unter www.dgk.org.

Samstag, 1. Oktober 2011

Werte in der FRENKENKLINIK: Unser Leitbild



Sei einladend: Die FRENKENKLINIK ist aussergewöhnlich in der Zahnmedizin. Wir sind  da, um allen Menschen, welche in die Klinik kommen, die Angst zu nehmen. Die Klinik ist ein Ort der Begegnung, wo man gerne hingeht, ein Ort an welchem alle Menschen Wertschätzung finden und gute Gespräche führen können. Willkommen in der FRENKENKLINIK®!

Sei authentisch: Lass uns keinen Menschen enttäuschen. Dies bedeutet immer, die Arbeit auf Anhieb richtig zu machen. Wir tun das, was die Menschen, die zu uns kommen brauchen und wir tun es dann, wann es gebraucht wird. Jeder Mitarbeitende und immer!

Sei fürsorglich:  Das Wohlergehen der uns anvertrauten Menschen steht immer im Mittelpunkt. Unsere heutige Welt ist sehr hektisch. Oft ist es schwierig alles gleichzeitig zu tun was getan werden sollte. Wir helfen einander dabei und leisten hervorragende Arbeit an einem sauberen, sicheren und hocheffizienten Arbeitsplatz.

Sei kenntnisreich: Wir haben Freude daran, hervorragende Arbeit zu leisten und sind stolz auf die FRENKENKLINIK-Erfahrung. Jeder einzelne Mitarbeitende ist selbst verantwortlich ein grosses Wissen zu haben. Wenn man etwas nicht weiss, fragt man - bevor Fehler passieren.

Sei engagiert:  Manchmal geht es darum, zu zuhören und zu beobachten, manchmal geht es um ein persönliches Gespräch, manchmal geht es darum gehört zu werden.  Es geht immer darum, Freude an Menschen und der eigenen Arbeit zu haben. 

Gelebte Werte sind das Rückgrat jeder Organisation. Damit ein Leitbild nicht zu einem Leidbild wird ist es Aufgabe des Kaders, die Werte im Alltag durchzusetzen. In der FRENKENKLINIK fängt dies schon mit der Selektion an. Kandidaten, welche nicht bereit sind unsere einmalige Kultur zu leben, haben keine Chance in der FRENKENKLINIK die Selektion zu bestehen. Mit Schulungen, während den täglichen Frührapporten bevor der erste Patient um 0700 Uhr die Klinik betritt, sowie an allen Teamsitzungen ist der Fokus immer auf unseren Werten. Die viermal jährlich durchgeführten Mitarbeiter-Förderungsgespräche basieren darauf, wie unsere Kultur von jedem einezelnen Mitarbeitenden gelebt wird.

Mit viel harter Arbeit entsteht so das, was unsere Patienten im ersten Augenblick spüren in welchem sie die Klinik betreten..., der FRENEKENKLINIK Spirit.

Freitag, 30. September 2011

GABA Patientenbroschüre gegen Mundgeruch



„Halitosis – Ursachen und Behandlung von Mundgeruch“ lautet der Titel des neuen Patientenratgebers. Patientengerecht informiert der neue Ratgeber über das häufige, aber noch immer oft als Tabuthema geltende Phänomen Mundgeruch (Halitosis). Die Patienten erfahren, was Halitosis ist, wie sie entsteht und welche Risikofaktoren ihre Entstehung begünstigen können. Des Weiteren liefert der Ratgeber Tipps für die Erkennung und Behandlung von Mundgeruch, aber auch für die richtige Ansprache betroffener Mitmenschen.

Die neue Broschüre kann kostenlos bei GABA angefordert werden.

Quelle: GABA

Donnerstag, 29. September 2011

In Rostock wird an einer strahlenarmen Zahnarztpraxis gearbeitet


Rund 37 Prozent der in der Medizin erstellten Röntgenaufnahmen werden im Bereich der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde gefertigt. Ein neues großes medizintechnisches Verbundforschungsvorhaben mit Rostocker Unternehmern und Wissenschaftlern soll dazu beitragen, die Strahlenbelastung für Patienten und das Fachpersonal in der Zahnheilkunde deutlich zu senken.

Wirtschaftsminister Jürgen Seidel gab jüngst in der Hansestadt Rostock den Startschuss für die Entwicklung eines Spezial-Ultraschallgerätes zur verbesserten Tiefendiagnostik in der Zahnmedizin. Daran beteiligt ist die Rostocker Firma S&N Systemhaus für Netzwerk- und Datentechnik GmbH und von der Universität Rostock der Lehrstuhl Werkstoffe für die Medizintechnik sowie das Institut für Automatisierungstechnik. Weitere Kooperationspartner sind die Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde der Universität Rostock und das Institut für ImplantatTechnologie und Biomaterialien an der Universität Rostock.

„Das anspruchsvolle Verbundvorhaben spricht für die Qualität und das Know-how bei allen Projektpartnern in ihren jeweiligen spezifischen Gebieten der Biomechanik, Werkstoffkunde, Medizin sowie der Prozessinformationsverarbeitung. Dadurch macht sich Mecklenburg-Vorpommern zunehmend einen Namen als innovativer Technologiestandort“, sagte Seidel. Das Wirtschaftsministerium fördert das Vorhaben mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) in Höhe von 1,37 Millionen Euro. Das Gesamtprojektvolumen beträgt 1,74 Millionen Euro.

Bessere Bilder für die zielgenauere Behandlung
Im Rahmen des neuen Verbundvorhabens soll ein Ultraschallgerät für die dreidimensionale und röntgenstrahlenfreie Tiefendiagnostik in Zahnarztpraxen entwickelt werden. Das so genannte Scan-o-Dent® soll den Werkstoffzustand eines Zahnes mit Ultraschall erfassen, die Zahnstruktur bildhaft machen und mit wichtigen Kennwerten für die zahnärztliche Diagnose wie Druckfestigkeit, Härte, Kariesausbreitung und Randspalten-Zustand versehen. Das Gerät liefert somit nicht nur hochgenaue und beliebig viele Bilddaten, sondern auch wertvolle Zusatzinformationen zum Zustand von Zähnen und Zahnfleisch. Mit dem Scan-o-Dent®-System soll das aufwändige herkömmliche Röntgen weitestgehend ersetzt werden. Erste Machbarkeitsstudien haben gezeigt, dass die geplante Technologie alle Material- und Gewebestrukturen im Mund optimal erfassen kann. Die technische Weltneuheit, die bereits zum Patent angemeldet worden ist, soll in den kommenden drei Jahren zur Produktreife geführt werden.

„Die Aufgabe der S & N Systemhaus für Netzwerk- und Datentechnik GmbH ist die Entwicklung eines handhabungssicheren Informatik-Systems für die zahnärztliche Praxis, mit der dentale 3D-Ultraschall-Darstellungen erfasst, digitalisiert und interaktiv in der Diagnostik eingesetzt werden können“, erläuterte S&N-Geschäftsführer Karl-Heinz Sandmann. „Die Idee zu diesem weltweit einzigartigen Instrumentarium in der Dentalmedizin ist aus der jahrelangen Zusammenarbeit mit Zahnärzten entstanden, die immer wieder mit der Röntgentechnik an ihre Grenzen stoßen.“ Das Rostocker Unternehmen ist für die Realisierung des Projektes verantwortlich.

Die wissenschaftliche Zielstellung der Universität Rostock am Lehrstuhl für Werkstoffe für die Medizintechnik beinhaltet die Entwicklung und Untersuchung eines Ultraschallsystems, dessen Geometrie sich an die Größe eines gängigen Dentalinstrumentes anlehnt. „Weiterhin werden Materialkennwerte und die dazugehörigen Bilddaten mittels eines Ultraschallmikroskops erhoben und analysiert“, erklärte Prof. Detlef Behrend. „So schaffen wir die Grundlage für eine komplexe Datenbank, die später als Behandlungsbasis für die Zahnarztpraxen dient.“

Das Institut für Automatisierungstechnik unterstützt das Verbundvorhaben, in dem es fundierte Methoden und Prozessalgorithmen zur Echtzeit-Analyse von Bild- und Materialdaten erarbeitet und praxistauglich gestaltet. Die Arbeitsaufgaben des Instituts für ImplantatTechnologie und Biomaterialien e.V. umfassen die Gewinnung von Materialkennwerten von Zahngewebe-Hartsubstanzen und die Marktvorbereitung für die Ultraschall-Diagnostik mit den im Institut etablierten und anerkannten Prüftechniken und Analyseverfahren.

Zahnärzte arbeiten sicherer und mobiler
„Die Reduzierung der strahlenbelasteten Röntgen-Diagnose, insbesondere für Kinder und Schwangere, durch eine nichtinvasive und röntgenstrahlfreie Tiefendiagnostik dentaler Strukturen wäre ein großer Vorteil für alle Beteiligten. Für uns steht der Nutzen für unsere Patienten im Mittelpunkt“, unterstrich der Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde und Geschäftsführende Direktor der Klinik und Polikliniken für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an der Universität Rostock, Prof. Peter Ottl. Die Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde wird als klinischer Partner das Gerät auf die Alltagstauglichkeit testen. „Der Verzicht auf die Strahlenbelastung ist ein entscheidender Faktor. Zudem können die in der Mundhöhle vorhandenen Gewebe und Werkstoffe im Gegensatz zum konventionellen Röntgen dreidimensional dargestellt und wesentlich leichter erfasst werden.“

Das Verfahren ermöglicht die effektivere Bewertung der Zahnhartsubstanzen, insbesondere auf Vorliegen von Karies, auch unter bestehenden Kronen. Gleichzeitig können genauere Bewertungen des Weichgewebes im Zahnhalteapparat mit Blick auf Zahnbetterkrankungen vorgenommen werden. Einen weiteren Mehrwert in der Bildqualität im Vergleich zu den Röntgenaufnahmen erwartet der Zahnmediziner durch die weitreichende Erfassung der knöchernen Strukturen im Zahnhalteapparat und in der Umgebung von Zahnimplantaten sowie in der Zustandskontrolle von Füllungen, Zahnersatz und Zahnimplantaten. „Eine große Bedeutung wird diese Technologie zweifellos auch aufgrund der demographischen Entwicklung erlangen, da vor allem ältere und pflegebedürftige Menschen mit dem handlichen Ultraschallgerät viel besser erreicht und untersucht werden können“, so Ottl.

Mittwoch, 28. September 2011


Brei in der Flasche ist für Kinder ungeeignet. Die als Trinkbrei oder Trinkmahlzeit beworbenen Produkte könnten Karies und Übergewicht fördern und stören die Entwicklung der Essgewohnheiten von Kindern. Vom Löffel zu essen, sei wichtig für die altersgerechte Entwicklung eines Babys, erläutert Prof. Berthold Koletzko, Vorsitzender im wissenschaftlichen Beirat des Netzwerks Gesund ins Leben. Das Projekt wird vom Deutschen Bundesernährungsministerium gefördert.

Die Produkte werden außerdem leicht mit Säuglingsnahrung verwechselt und können damit zu einer Überfütterung führen. Trinkbreie haben einen hohen Energiegehalt und sind deshalb nur als Beikost geeignet. Das Füttern mit dem Löffel erfordere zwar etwas Geduld, sei für die Kinder aber ein wichtiger Entwicklungsschritt. Am besten beginnen Eltern ihre Kinder ab dem sechsten Lebensmonat mit Beikost zu füttern, raten die Experten. Für den Start eignet sich ein Brei aus Gemüse, Kartoffeln und Fleisch zur Mittagszeit.

Quelle: dpa

Dienstag, 27. September 2011

Falsche Zahnärztin zieht gesunden Zahn


Sie gab sich als Ärztin aus und zog einer Neunjährigen einen gesunden Zahn - dafür muss eine Putzfrau in Russland 50.000 Rubel (ca. SFR 1'420) Strafe zahlen. Das entschied ein Gericht in der Stadt Tula, rund 200 Kilometer südlich von Moskau am Dienstag nach Angaben der Agentur Interfax. Die Putzfrau hatte sich nach Feierabend als Vertretung ausgegeben und für den Eingriff 150 Rubel verlangt. Das Mädchen wurde vor Schmerzen ohnmächtig. Eine Überwachungskamera zeichnete Bilder der brutalen Behandlung auf. Von der Praxis erhielt das Kind bereits 60.000 Rubel Schadensersatz.

Quelle: dpa

Montag, 26. September 2011

Lippenherpes: Was schützt vor Infektionen?



Etwa 95 Prozent der Menschen tragen ständig Herpes-simplex-Viren in sich. Sie sind die Erreger des Lippenherpes, von Medizinern als Herpes labialis bezeichnet. Bei 30 Prozent der Virenträger schlagen die Krankheitserreger mitunter zu: Es entstehen brennende und juckende Bläschen, die mit Flüssigkeit gefüllt sind und später verkrusten. Häufig sind die empfindlichen, wenig verhornten Lippen davon betroffen. Weil sich in den Blasen sehr viele Viren befinden, sollten Betroffene Gläser und Besteck nicht mit anderen Menschen teilen. Zwar ist die Wahrscheinlichkeit gering, innerhalb der Bevölkerung eine nicht infizierte Person anzutreffen. Dennoch ist es ratsam, Vorsicht walten zu lassen. Dies gilt zudem für das Küssen, weil auch dabei die Viren übertragen werden können. Noch dazu kann die Lippenberührung die Blasen zum Platzen bringen, was für den Erkrankten schmerzhaft sein kann.

Dass viele Menschen vor allem im Sommer unter Lippenbläschen leiden, liegt an einer besonderen Eigenschaft der Viren: Sie reagieren sensibel auf intensive Sonneneinstrahlung. Ist gleichzeitig beispielsweise wegen einer Sommererkältung oder aufgrund einer Zeitumstellung wegen einer Fernreise das Immunsystem geschwächt, kann es rasch zur Entstehung der Bläschen kommen. Deshalb sollten Herpes-Gefährdete im Sommer ausgedehnte Sonnenbäder lieber meiden. Ein weiterer Schutz ist es, Gesicht und Lippen mit einem ausreichenden Sonnenschutz zu versorgen.

Für Erwachsene ist Lippenherpes meist nicht gefährlich, allenfalls unangenehm. Das Immunsystem von Neugeborenen dagegen ist noch nicht auf diesen viralen Ansturm vorbereitet. Daher sollten Eltern, die von einem Lippenherpes gezeichnet sind, ihr Kind in den ersten Tagen auf keinen Fall küssen. Ebenfalls zu verzichten ist auf das Ablecken des Schnullers und darauf, den Sauger des Fläschchens in den Mund zu nehmen, um die Temperatur zu prüfen.

Wenn die Bläschen aufblühen, versuchen viele Betroffene mit Hausmitteln dagegen anzukämpfen. Einige Herpesgeplagte schwören auf Zahnpasta (Zink, desinfizierende Kräuter), die die Bläschen austrocknen. Honig soll die Spannung auf der Haut und somit den Schmerz lindern. Neu und praktisch sind transparente, selbstauflösende Herpespflaster aus der Apotheke. Diese bewirken, dass die Herpesbläschen schnell abheilen und Symptome wie Brennen, Juckreiz sowie Schmerzen gelindert werden. Vorteile des selbstauflösenden Herpespflasters: die Bläschen werden kaschiert, gegen UV-Strahlung geschützt und können unter dem Schutzfilm in Ruhe abheilen.

Quelle: Yahoo News

Sonntag, 25. September 2011

Erwachsenenspeichel kann Kinderzähnen schaden



Für gesunde Zähne sollten Kinder so spät wie möglich mit schädigenden Bakterien in Berührung kommen. Die Übertragung findet häufig durch die Eltern statt.
Schädigende Bakterien werden oft auf Zähne von Kindern übertragen, wenn Eltern etwa einen heruntergefallenen Schnuller sauberlecken, die Babyflasche oder den Brei auf dem Löffel probieren. Damit das Milieu in der Mundhöhle in Balance bleibt, sollten Eltern diese Dinge vermeiden. Das rät Prof. Ralf Radlanski vom Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an der Charité in Berlin mit Blick auf den Tag der Zahngesundheit (25. September).
Unbekannt sei vielen Eltern immer noch die Gefahr des Nuckelflaschenkaries. Dieser tritt auf, wenn Kinder ständig an Saft, gesüßten Getränken aber auch Tee nuckeln. Das Dauernuckeln wirke wie ein kontinuierlicher Angriff auf die Zähne. Zum gesunden Wachstum brauchen sie aber die Umspülung von nicht verdünntem Speichel.

Samstag, 24. September 2011

Prothesenklau: Zahnlos nach Streit mit der Ex



Ein Braunschweiger hat bei einem Streit mit seiner früheren Partnerin seine dritten Zähne eingebüßt. Im Verlauf der heftigen Auseinandersetzung in der Nacht zu Samstag nahm die 41-Jährige die abgelegten Ober- und Unterkieferprothesen des zwei Jahre älteren Mannes einfach an sich und verließ die Wohnung, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Es habe sich dabei "wohl um einen Racheakt gehandelt", da sich eine "Zueignungsabsicht" eher nicht unterstellen lasse, sagte ein Polizeisprecher.
Die Tat sei dadurch begünstigt worden, dass der Mann die Dritten zur Nachtruhe bereits aus dem Mund genommen hatte, als es in seiner Wohnung zu der Aussprache mit der Frau kam. Die von dem Mann herbeigerufene Polizei konnte zwar die Frau ausfindig machen, nicht aber die Zähne. Die seien vermutlich entsorgt worden, sagte der Polizeisprecher.
Die Frau habe zwar zugegeben, die Zähne an sich genommen zu haben. Sie habe sich aber angeblich nicht mehr daran erinnern können, wo sie geblieben seien. Der Schaden wurde mit etwa 2.000 Euro beziffert.

Freitag, 23. September 2011

Studie: Magenbakterium könnte vor Asthma schützen

Eine Infektion mit dem Magenbakterium Helicobacter pylori kann laut einer Studie möglicherweise vor allergischem Asthma schützen.

Der Mainzer Allergologe Christian Taube hatte gemeinsam mit Immunologen der Universität Zürich erforscht, wie sich eine Helicobacter-Infektion bei Mäusen auswirkt. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift "Journal of Clinical Investigation" erschienen. Allergiebedingtes Asthma ist in Industrienationen seit Jahrzehnten auf dem Vormarsch und nimmt inzwischen geradezu epidemische Ausmaße an, erklärte Taube von der Universität Mainz. Die Gründe sind vielfältig: Luftverschmutzung, Rauchen, Antibiotika-Einsatz und die Hygiene-Hypothese. Diese besagt, dass die gründliche moderne Hygiene zu einem Mangel an infektiösen Reizen geführt hat, welche für die Reifung des Immunsystems wichtig seien.

Die Zunahme der Asthmaerkrankungen könnte möglicherweise auf das gezielte Ausmerzen von Helicobacter pylori zurückzuführen sein, meint Taube. Eine Helicobacter-Infektion ist häufig ohne Symptome, kann aber nach Angaben der Ärzte unter gewissen Voraussetzungen Gastritis, Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre und Magenkrebs auslösen. Daher wird der "Magenteufel" oft prophylaktisch mit Antibiotika ausgerottet, selbst wenn keine Beschwerden vorliegen. Schätzungen zufolge ist rund die Hälfte aller Menschen weltweit von Helicobacter pylori befallen.

Infizierten die Forscher bei ihrer Studie Mäuse im Alter von wenigen Tagen, entwickelten die Tiere eine Immunität gegenüber dem Bakterium und reagierten selbst auf starke, Asthma auslösende Allergene nicht oder nur geringfügig. Wurden die Mäuse erst im fortgeschrittenen Alter infiziert, entwickelten sie einen weitaus schwächeren Schutz. Je mehr die Ärzte über diesen Mechanismus erführen, umso besser ließe sich ein Schutz wie etwa eine Impfung entwickeln, sagte Taube. "Davon sind wir aber noch weit entfernt."

Donnerstag, 22. September 2011

Organspende: Immer mehr Menschen in der Schweiz warten


Anfang September wurde in zahlreichen Städten und in vielen Spitälern der Schweiz über das Thema Organ- und Gewebespende informiert. Der Nationale Tag der Organspende sollte die Menschen für die Frage sensibilisieren, ob sie bei ihrem Ableben Organe und Gewebe spenden möchten. Noch nie warteten so viele Menschen in der Schweiz auf ein neues Organ.

Tiefe Spenderzahl in der Schweiz
Mehr als 1'100 Menschen stehen zur Zeit auf der Warteliste und hoffen auf ein für sie passendes Spenderorgan. Für jährlich fast 100 unter ihnen kommt jede Hilfe zu spät. Sie versterben oder sind zu krank geworden, um noch transplantiert zu werden. Am Nationalen Tag der Organspende wurden vielfältige Informationen zum Thema geboten. Sie sollten die Menschen im Hinblick auf eine Organspende zum Nachdenken anregen. Die Möglichkeit, völlig unverschuldet plötzlich selber auf der Warteliste für ein Organ zu stehen, kann jeden und jede unter uns treffen. Ein positiver Entscheid für die Organspende sollte mittels Spenderausweis festgehalten und immer auch den Angehörigen mitgeteilt werden.

Forum unter dem Motto «Leben weitergeben»
Die Weltreligionen unterstützen die Organspende. Der Anlass «Rencontres de la Rotonde» am 26.9.2011 in Pully bringt führende Kirchenvertreter aus der Schweiz mit Vertretern der Medizin zusammen. Unter dem Motto «Leben weitergeben» diskutieren Bischof Felix Gmür, Prof. Denis Müller, Rabbiner François Garaï und Imam Ibram Youssef mit Prof. René Prêtre (Herzchirurg), Prof. Manuel Pascual (Transplantationsdirektor CHUV Lausanne) und PD Dr. Franz Immer (Direktor Swisstransplant). Zusätzlich werden transplantierte Menschen ihre Geschichte erzählen.

Informationen zu «Rencontres de la Rotonde»: http://www.theatre-octogone.ch/ , Tel.: +41/21/721'36'20.

Nach einer Lebertransplantation aufs olympische Podest
Organe spenden heisst, anderen Menschen Lebensqualität und Überleben schenken. Wie gut dieses Überleben aussehen kann, zeigt das Beispiel der Olympiabronzemedaille im Snowboard. Der Amerikaner Chris Klug, der gut ein Jahr nach seiner Lebertransplantation an der Olympiade 2002 in Salt Lake City als Snowboarder teilnahm, gewann Bronze. Nur für Transplantierte finden die «World Transplant Games» vom 4. bis 9. März 2012 in Anzère/VS statt. Betroffene aus aller Welt messen sich in zahlreichen Disziplinen und zeigen, dass sportliche Höchstleistungen auch nach einer Organtransplantation möglich sind. Ein lebendiger und vielseitiger Anlass und intakte Medaillenchancen für die Schweiz werden diesen Anlass zu einem einmaligen Erlebnis machen.

Informationen zu World Transplant Games:Marianne Urech, +41/79/318'80'51, marianne.urech@pop.agri.ch,
http://www.anzere2012.org/

Informationen zur Situation in der Schweiz / zum Thema Organspende:PD Dr. med. Franz Immer, Direktor Swisstransplant, 031 380 81 33

Kontakt:
Swisstransplant
Ursula Pinheiro
Tel.: +41/31/380'81'28
E-Mail: ursula.pinheiro@swisstransplant.org

Mittwoch, 21. September 2011

Angst vor dem chirurgischen Eingriff


Die Gefühle bei einer bevorstehenden Operation unterscheiden sich stark zwischen Zahnarzt(-team) und Patienten. Für den Zahnarzt und sein Team stellt der chirurgische Eingriff eine interessante Routinearbeit dar. Der Patient sieht der Situation jedoch mit gemischten Gefühlen entgegen und hat mit zwei Ängsten zu kämpfen: Zahnarztbesuch und Operation.

Nicht genug, dass die meisten Patienten von Haus aus mit einem unguten Gefühl in Richtung Zahnarztpraxis gehen – bei einem chirurgischen Eingriff wird diese Angst noch verstärkt. Hier gilt es nun vonseiten der Praxis kompetent und zugleich beruhigend auf den Patienten einzuwirken. In erster Linie ist es natürlich schon aus zwischenmenschlicher Sicht wichtig, dass sich der Patient wohlfühlt. Darüber hinaus kann die Angst aber auch den Behandlungsverlauf negativ beeinflussen. Ein aufgeregter Patient hört meist nur die Hälfte dessen, was ihm gesagt wird. Dazu gehören Verhaltensmaßnahmen vor der Operation, terminliche Details, Organisatorisches und Hinweise für die postoperative Versorgung. Angst verstärkt den körperlichen Stress, erhöht das Schmerzempfinden, steigert die Infektionsgefahr und verlängert insgesamt den Heilungsverlauf.

Aufgaben des Zahnarztes

Als erstes muss der Zahnarzt herausfinden, vor was der Patient genau Angst hat. Eine Aufklärung über Details, die den Patienten gar nicht stören, verunsichert unnötig. Fürchtet der Patient die Narkose, die ungewohnte Umgebung, die Operation an sich, die Spritzen, das Gefühl des Kontrollverlustes oder Schmerzen? Je nach Schwerpunkt müssen Beratung und Herangehensweise unterschiedlich vonstattengehen. Es geht darum herauszufinden, was den Patienten beunruhigt und woher er diese Ängste hat. Oft stellt sich heraus, dass er ärztliche Horrorszenarien aus einer der unzähligen Fernsehserien kennt, in denen die Patienten meist nur knapp dem Tod entkommen – wenn überhaupt. Was kann man als nächstes tun? Man muss für eine besonders gute Organisation sorgen. Die Wartezeit sollte möglichst kurz sein, damit sich der Patient nicht weiter in seine Befürchtungen hineinsteigern kann. Die Ansprechpartner müssen kompetent sein. Es ist kontraproduktiv, den Lehrling zur Seite zu stellen, weil der momentan am wenigstens zu tun hat. Er weiß auch am wenigsten und kann somit keine vertrauenswürdige Auskunft geben. Aussagekräftiges Informationsmaterial muss zur Verfügung gestellt werden, falls der Patient etwas in den Händen halten möchte. Leise Musik im Hintergrund ist Geschmackssache. Leichte Beruhigungs- oder Schlafmittel können die Stunden vor dem Eingriff erleichtern und sind gemeinsam abzusprechen.

Aufgabe des Patienten

Besonders wichtig zur Bekämpfung der Angst ist es, dem Patienten einen Teil der Verantwortung zu übergeben und ihn aktiv werden zu lassen. Je klarer dem Patienten der Nutzen ist, desto geringer wird die Angst vor dem Eingriff. Ratsam ist es, auf gute und dem Zahnarzt bekannte Informationsquellen hinzuweisen. Bücher, Broschüren oder das persönliche Gespräch sollten bevorzugt werden. Das Internet bietet zwar eine Fülle von Informationen, kann aber auch einen falschen Eindruck hinterlassen und die Panik verstärken. Dem Patienten muss vermittelt werden, dass er der Experte für sein
eigenes Wohlbefinden ist. Was tut ihm gut, welche Wohlfühlsituationen kann er herbeiführen? Braucht er Ablenkung in Form von Sport, Theaterbesuchen oder Gesprächen mit Freunden? Möchte er lieber ein Entspannungsverfahren erlernen oder in die Disco gehen? Man kann dem Patienten Hinweise geben, er soll dies jedoch selbst entscheiden.
Als letztes ist der Kontakt zu eventuellen Begleitpersonen wichtig. Hat der Patient geklärt, ob er gebracht und abgeholt wird? Hat der Zahnarzt die Kontaktdaten? Die Begleitperson hat letztendlich die Aufgabe, für den Patienten da zu sein, ihm zuzuhören und ihn gegebenenfalls abzulenken. Er kann dadurch die Arbeit des gesamten Teams unterstützen.
Die professionelle Zusammenarbeit von Zahnarzt, Team, Patient und Begleitperson erleichtert dem ängstlichen Patienten die Zeit vor und nach der Operation. Er ist sich des Nutzens des chirurgischen Eingriffs bewusst und hat die Situation aktiv mitgestaltet. Die Vorteile für alle liegen auf der Hand: Die Praxis erlangt aus medizinischer Sicht einen größtmöglichen Behandlungserfolg und der Patient fühlt sich aus psychologischer Sicht ernst genommen und gut aufgehoben.

Dienstag, 20. September 2011

Das FRENKENKLINIK Konzept...

  • Lange Öffnungszeiten: Besonders berufstätige Menschen sind auf Termine am frühen Morgen, am späten Abend und am Wochenende angewiesen.
  • Gesamtes Spektrum unter einem Dach: Wir bieten – mit einigen Einschränkungen bei der Kieferorthopädie – das ganze zahnärztliche Spektrum an. In ganz besonderen Fällen ziehen wir ausgewählte Spezialisten bei.
  • Vertrauensverhältnis Patient-Zahnarzt: Jeder Mensch ist etwas Besonderes. Es gibt keine Standardlösungen. Wir behandeln jeden Patienten wie einen lieben Verwandten. Grundsätzlich werden Sie vom selben Zahnarzt behandelt. Davon ausgenommen sind Notfalltermine (z.B. an Sonntagen)oder Behandlungen die nur ein Spezialist vornehmen kann.
  • Notfalltermine am selben Tag und ohne Zuschlag: Wir behandeln Notfallpatienten ohne Termin am selben Tag. Dabei verrechnen wir keinen Notfallzuschlag. Auch wenn Sie bei Ihrem Hauszahnarzt bleiben wollen, können Sie gerne für einmalige Notfallbehandlungen zu uns kommen. Wir bieten neutrale Zweitmeinungen an.
  • Hohe fachliche Qualität: Wir sind mit den modernsten Technologien ausgerüstet. Unsere Zahnärzte werden mit einem aufwändigen Selektionsverfahren ausgesucht, laufend gefördert und weitergebildet. Röntgenbilder  und Auffälligkeiten der Mundschleimhaut werden immer von mindestens zwei Zahnärzten beurteilt.
  • Tarif: Die Belastung welche Zahnarztrechnungen für eine Durchschnittsfamilie darstellen sind uns bewusst. Unser Taxpunktwert ist im Schweizerischen Durchschnitt. Wir bieten Teilzahlungen an und suchen dauernd mit unkonventionellen Lösungen nach bezahlbaren Lösungen. Da wir uns genug Zeit für Sie nehmen wollen, um gute Qualität, hervorragende Hygiene und umfassende Beratung zu gewährleisten, möchten wir daran nicht sparen.

Montag, 19. September 2011

Kariesvorbeugung durch optimierte Vitamin D- Versorgung


Das Sonnenschein-Vitamin D treibt die Bildung antibakteriell wirkender Peptide an. Dies belegt eine neue Studie aus den USA.

Das Risiko an Karies zu erkranken ließe sich durch eine optimierte Versorgung mit Vitamin D deutlich senken. Ein Vitamin D-Spiegel von mindestens 30 Nanogramm pro Milliliter Blut (30 ng/ml) sorgt für die Bildung körpereigener antibakteriell wirkender Peptide, darunter Cathelicidine und Defensine, die die Karies-Erreger eindämmen. Zu diesem Ergebnis kommt William B. Grant, einer der weltweit renommiertesten Experten auf dem Feld der Vitamin D-Forschung, in einer Untersuchung, die er in der Fachzeitschrift „Dermato-Endocrinology“ vorstellt.

Für seine auf die USA bezogene Untersuchung wertete Grant 325 wissenschaftliche Studien aus, die eine Zeitspanne von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die heutige Zeit abdecken und einen Zusammenhang zwischen der Intensität von UV-Strahlung und dem Auftreten von Karies belegen. „In geographischen Regionen mit geringerer UV-Strahlungsintensität tritt Karies deutlich häufiger auf als in Gebieten, die eine höhere UV-Strahlung aufweisen. UV-Strahlung regt die Bildung von Vitamin D an, Vitamin D ist wiederum der Motor für den Aufbau antibakteriell wirkender Peptide, die die Entstehung von Karies verhindern“, erläutert Grant die Wirkungszusammenhänge. Der Forscher empfiehlt, die Rolle einer optimierten Vitamin D-Versorgung bei der zahnmedizinischen Prophylaxe stärker zu berücksichtigen.

Vitamin D wird, angeregt durch UV-Strahlung, zu 90 Prozent über die Haut gebildet. Ein durchschnittlicher Vitamin D-Spiegel von 30 Nanogramm pro Milliliter Blut (30 ng/ml) gilt in der Wissenschaft als Wert, ab dem Vitamin D seine positiven Wirkungen ausreichend entfalten kann. Als optimal gelten Werte von 40 bis 60 ng/ml.

Das Sunlight Research Forum (SRF) ist eine Non-Profit-Organisation mit Sitz in den Niederlanden. Ihr Ziel ist es, einer breiten Öffentlichkeit die neuesten medizinischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Effekte maßvoller UV-Strahlung auf den Menschen zugänglich zu machen.

Sonntag, 18. September 2011

Drastische Zunahme von Kopf-Hals-Tumoren


In der FRENKENKLINIK wird grosses Gewicht auf die Diagnostik von Erkrankungen in der Mundhöhle gelegt. Spätestens seitdem der bekannte Hollywood-Schauspieler Michael Douglas an einem Zungengrundkarzinom erkrankt war, hat das vergleichsweise kleine Gebiet der Kopf-Hals-Onkologie mehr Aufmerksamkeit erhalten. Zu Recht, denn Rachenkarzinome nehmen weltweit stetig zu. Krebsauslösende Viren sind neuerdings als Mitverursacher ausgemacht.

Nach wie vor gelten Alkohol, Nikotin und schlechte Mundhygiene als Hauptursachen für die extrem gefährliche Erkrankung. Seit neuestem hat die Wissenschaft jedoch auch Viren im Visier, sagt Prof. Andreas Dietz Direktor der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Universitätsklinikum Leipzig, einem international bekannten Zentrum für Therapie und Forschung auf dem Gebiet der Kopf-Hals-Tumore. "Durch die neuen Erkenntnisse werden Ursachenbestimmung und Therapieverfahren derzeit völlig auf den Kopf gestellt. Inzwischen wird beispielsweise auch eine Virusübertragung durch Oralsex als Risikofaktor mit Rachenkrebs in Verbindung gebracht."

In der Regel wird chirurgisch eingegriffen, bestrahlt und/oder eine Chemotherapie angewandt. Aktuell vollzieht sich jedoch ein Wandel hin zu Behandlungskonzepten, die vermehrt die individuelle Tumorbiologie ins Auge fassen. Hinzugekommen ist die sogenannte Antikörpertherapie mit Medikamenten, die durch Blockade von Wachstumsfaktoren den Krebs bekämpfen können. Eine neue Behandlungsdimension, die in mehreren klinischen Studien derzeit noch verfeinert wird, so auch in Leipzig. Da leider immer noch jeder zweite Erkrankte an dem Tumorleiden verstirbt, ist bei weltweit zunehmender Fallzahl dringend eine größere Aufmerksamkeit für diese Erkrankung notwendig.

Bei den Kopf-Hals-Karzinomen handelt es sich zu weit über 90 Prozent um Plattenepithelkarzinome der Mundhöhle, des Rachenraums und Kehlkopfs sowie der Zunge. Speziell für Rachenkrebs werden derzeit Infektionen mit humanen Papillomaviren (HPV) als Ursache diskutiert. Die unmittelbaren feinbiologischen Zusammenhänge sind derzeit Gegenstand der Forschungsarbeit vieler Arbeitsgruppen. In Leipzig wird dieses Phänomen im LIFE-Projekt untersucht.

Ausgedehnte molekularbiologische Untersuchungen sollen Aufschlüsse geben über verbesserte Therapieoptionen. Auch in Deutschland werden steigende Neuerkrankungszahlen registriert. Laut einem aktuellen, europaweiten Vergleich sterben 58 Prozent der an Krebs im Kopf-Hals-Bereich erkranken Patienten innerhalb von fünf Jahren.

Samstag, 17. September 2011

Bleaching: Ein selbstbewusstes Lächeln öffnet Türen


Home-Bleaching:Home-Bleaching ist die bekannteste Methode zum Aufhellen von verfärbten Zähnen. Dabei werden die Zähne mit Hilfe einer Bleaching-Schiene, in die das Bleaching-Gel eingefüllt wird, zu Hause aufgehellt. Das Home-Bleaching kann jederzeit wiederholt werden und gilt als eine sichere und schonende Methode zum Aufhellen Ihrer Zähne.

Power-Bleaching: Beim Power-Bleaching verwendet der Zahnarzt ein hochkonzentriertes Bleichmittel, das durch Licht oder Wärme aktiviert wird. Das Power-Bleaching kann nur in der Zahnarztpraxis durchgeführt werden.

Walking-Bleaching: Walking - Bleaching wird bei abgestorbenen Zähnen angewendet. Der Zahn wird von innen gebleicht. Zu diesem Zweck wird von aussen unsichtbar ein Loch in den Zahn gebohrt und eventuell verfärbtes Fremdmaterial entfernt. Anschliessend wird das Bleichmittel in den Zahn eingebracht. Das Bleichmittel wirkt nun ein paar Tage und muss dann allenfalls gewechselt werden. Ist das gewünschte Resultat erreicht, wird der Zahn mit einer Füllung wieder verschlossen.

Restaurative Lösung: Falls Sie nicht nur weisse Zähne wollen, sondern auch Ihre Zahnform und die Zahnstellung korrigieren möchten, empfiehlt sich eine restaurative Lösung. Dabei modelliert der Zahnarzt Ihre Wunschzähne und befestigt diese an ihrem natürlichen "Gebiss“. Restaurative Lösungen führen zu sehr guten Resultaten. Diese Methode ist jedoch aufwendig und daher teuer.

Freitag, 16. September 2011

Vergessene Zahnarzttermine gehören der Vergangenheit an...!



Vergessene Zahnarzttermine sind für Sie ein Ärgernis, weil es manchmal längere Zeit dauern kann, bis wieder ein passender Termin gefunden ist. Für uns ist es ärgerlich, weil wir uns jeden Tag auf die eingeplanten Patienten vorbereiten und personelle und materielle Ressourcen dafür bereitstellen. Wenn Sie dies wünschen, können Sie in der FRENEKENKLINIK kostenlose Erinnerungen an Ihre Zahnarzttermine über SMS oder E-Mail bzw. Facebook erhalten, damit es keine versäumten Termine mehr geben kann.

Donnerstag, 15. September 2011

Computerbasierte Implantatplanungen



Jedes Jahr verbessern wir die Kaufunktion und die ästhetischen Ansprüche unserer Patienten mit vielen Zahnimplantaten. Wir blicken mittlerweile auf eine Erfahrung von über 25 Jahren in der Implantologie zurück.

In komplexen Fällen mit einem geringen Knochenangebot, können durch computergestützte Planungen mit dreidimensionalen Röntgenbildern Implantate an Stellen gesetzt werden, wo es früher nicht möglich war. So können oft schwierige Knochenaufbauten und zusätzliche chirurgische Eingriffe vermieden werden. Viele  Eingriffe können auch in Vollnarkose durchgeführt werden.