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Mittwoch, 19. September 2012

Beitrag 320 aus der FRENEKNKLINIK: Was ist ein Ankerzahn?

Fragen von Patienten - Antworten für Patienten: Was ist ein Ankerzahn?




Ankerzahn oder Halteelement, bedeutet in der Zahnmedizin eine Retentionsmöglichkeit für Zahnersatz.

Zahnlücken können auf unterschiedlichste Weisen mit Zahnersatz versorgt werden. Man unterscheidet abnehmbare Varianten, von nicht abnehmbaren Varianten. Abnehmbar bedeutet, Sie müssen den Zahnersatz zwecks Reinigungszwecken aus dem Mund entfernen, nicht abnehmbar heißt, der Zahnersatz ist nicht entfernbar.

Jene Zähne, die den Zahnersatz halten, oder sichern werden als Ankerzähne bezeichnet.

Egal welche Version man wählt, klar ist, das Ankerzähne mehr belastet werden, denn sie müssen nun Kaudrücke von den fehlenden Zähnen aufnehmen. Grazile Zähne, wie die Unterkiefer Front, die Weisheitszähne, oder die Oberkiefer Prämolaren eigenen sich wenig als Ankerzähne.
Werden Ankerzähne zu stark belastet, dann führt dies in der Regel nach Jahren zu Zahnverlust.

Dank der Implantologie kann Zahnersatz nun auch direkt mit dem Kieferknochen verankert werden, somit werden Zähne nicht mehr für die Verankerung von Zahnersatz benötigt, das Problem der Überbelastung ist somit gelöst.

Ihr FRENKENKLINIK Team

Sonntag, 16. September 2012

Beitrag 317 aus der FRENKENKLINIK: „TOP 10“ der Fehler im Umgang mit kleinen Patienten - Zusammenfassung

Zusammenfassung


Obwohl es viele Probleme und Situationen gibt, die bei der Behandlung von Kindern auftreten können, sind diese „Top 10“-Ideen für jeden Termin nützlich.

Es handelt sich nämlich um effektive angewandte Psychologie, die sich damit befasst, wie wir mit Ihrem Kind umgehen, und nicht nur damit, wie wir seine Zähne behandeln.

Wir befolgen diese Empfehlungen. Dadurch verbessern wir die Qualität Ihrer Termine mit Kindern und gleichzeitig empfindet unser Team viel mehr Freude.

Ihr FRENKENKLINIK Team

Samstag, 15. September 2012

Beitrag 316 aus der FRENKENKLINIK: „TOP 10“ der Fehler im Umgang mit kleinen Patienten - Nr. 10: Falsche Erläuterung des Behandlungsplans und der Kosten

Nr. 10: Falsche Erläuterung des Behandlungsplans und der Kosten
 
 
Obwohl es hier nicht um den Umgang mit dem Kind geht, dreht es sich doch darum, die Chance zum Umgang mit dem Kind zu erhalten. Sehr oft werden Behandlungspläne deshalb nicht akzeptiert, weil der Zahnarzt sie den Eltern nicht richtig erläutert. 
  1. Wir erläutern das Problem (Karies).
  2. Wir erläutern die Folgen, wenn das Problem nicht behoben wird (Schmerzen, Abszess, Platzverlust).
  3. Wir erläutern Sie die vorgesehene Behandlung und etwaige Optionen, einschließlich dessen, welche Optionen sich am besten für die Be­hebung des Problems eignen (Stahlkronen, Komposit oder Glas-Ionomer-Füllung, Extraktion und Platzhalter).
  4. Wir erläutern, dass Sie die Behandlung zur Behebung des Problems durchführen können.
  5. Wir erläutern Sie die Kosten.
Wir denken auch daran, nicht zu schnell zu sprechen und gelegentlich Pausen einzulegen, um Fragen zu ermöglichen.
 
Ihr FRENKENKLINIK Team
 

Donnerstag, 13. September 2012

Beitrag 314 aus der FRENKENKLINIK: „TOP 10“ der Fehler im Umgang mit kleinen Patienten - Nr. 8: Falsche Verwendung von Belohnungen

Nr. 8: Falsche Verwendung von Belohnungen


Damit verhält es sich ähnlich wie mit Nr. 7. Am Ende eines Termins geben die meisten Zahnarztpraxen dem Kind eine Belohnung. Diese Belohnung erfolgt aber für gewöhnlich nicht aus einem bestimmten Grund oder für ein bestimmtes Verhalten.

Wenn dies geschieht, fragen Sie das Kind, warum es eine Belohnung bekommen hat. Die meisten Kinder sagen: „Weiß ich nicht.“ Daher hat auf diese Weise erfolgte Belohnung dem Kind nicht dabei geholfen, kooperativer zu sein.

Wenn wir in der FRENKENKLINIK einem Kind eine Belohnung geben, sagen wir ihm genau, für welches Verhalten wir es belohnen möchten – weil es den Mund geöffnet hat, still gehalten hat oder vielleicht im zweiten Teil der Behandlung ruhiger geworden ist und besser mitgearbeitet hat, nachdem es im ersten Teil der Behandlung nicht kooperativ war.

Wir sagen dem Kind genau, warum es die Belohnung bekommt, damit es weiß, was es beim nächsten Mal tun muss, um wieder belohnt zu werden.

Ihr FRENKENKLINIK Team

Mittwoch, 12. September 2012

Beitrag 313 aus der FRENKENKLINIK: „TOP 10“ der Fehler im Umgang mit kleinen Patienten - Nr. 7: Falsche Verwendung von Lob

Nr. 7: Falsche Verwendung von Lob


Kinder lieben es, gelobt zu werden. Und Lob kann eine sehr wichtige Methode zur Verbesserung der Kooperation des Kindes sein.

Leider wird Lob häufig falsch und wirkungslos verwendet wird. Zum Beispiel: Dinge wie „Das machst du ganz toll“, „Du hilfst mir wirklich ganz toll“. Diese Aussagen sind wahr, aber nicht spezifisch, und sie helfen einem Kind nicht dabei zu verstehen, warum es etwas so toll macht.
Das Kind weiß nicht genau, was es tun soll, um noch mehr gelobt zu werden.

Lob muss immer sofort nach oder während des lobenswerten Verhaltens erteilt werden, und es muss sich auf einen konkreten Sachverhalt beziehen. Beispiele dafür sind: „Du hilfst uns wirklich ganz toll, wenn du hier so schön still liegst!“, „Du hilfst uns wirklich ganz toll. Als wir deinen Zahn betäubt haben, hast du geweint, aber jetzt bist du so schön still!“, „Du machst deinen Mund so toll weit auf, dass ich alle deine Zähne sehen kann!“

Wie wirkungsvoll konkretes Lob sein kann, sehen wir beim letzten Satz des Beispiels, während wir arbeiten und das Kind den Mund weit geöffnet hat. Es wird versuchen, den Mund noch weiter zu öffnen, einfach deshalb, weil ihm das Lob gefällt, und wir haben ihm genau gesagt, was es tun muss, um gelobt zu werden!

Diese Methode des Lobs wird die Kooperation des Kindes bei diesem Termin und auch bei künftigen Terminen verbessern.

Ihr FRENKENKLINIK Team

Dienstag, 11. September 2012

Beitrag 312 aus der FRENKENKLINIK: „TOP 10“ der Fehler im Umgang mit kleinen Patienten - Nr. 6: Falsche Geschwindigkeit bei der Behandlung von Kindern

Nr. 6: Falsche Geschwindigkeit bei der Behandlung von Kindern


Viele Zahnärzte werden ängstlich, wenn sie Kinder behandeln. Das führt dazu, dass sie langsamer als normalerweise arbeiten! Das Problem bei einer langsameren Behandlung ist, dass alles, was wir tun, in die Aufmerksamkeitsspanne des Kinds passen muss. Wenn wir diese Aufmerksamkeitsspanne überschreiten, werden wir es am Ende des Termins häufig mit einem unkooperativen Kind zu tun haben – ungeachtet dessen, wie gut Ihre Behandlung ist.

Eine gute Faustregel, die wir uns merken, ist, dass ein vier Jahre altes Kind eine maximale Aufmerksamkeitsspanne von 15 Minuten für unsere Arbeit hat. Addieren Sie für jedes Jahr nach dem Alter von vier Jahren fünf Minuten zur Aufmerksamkeitsspanne hinzu. Wir haben also für Ihre Behandlung nicht viel Zeit.

In der FRENKENKLINIK nehmen wir uns deshalb die Zeit, die wir für gute Arbeit benötigen, aber wir verschwenden keine.

Ihr FRENKENKLINIK Team

Montag, 10. September 2012

Beitrag 311 aus der FRENKENKLINIK: „TOP 10“ der Fehler im Umgang mit kleinen Patienten - Nr. 5: Falsche Verwendung von „Okay“

Nr. 5: Falsche Verwendung von „Okay“


Wenn wir den Ausdruck „Okay?“ bei Erwachsenen verwenden, wissen sie, dass „Okay“ keine Bedeutung hat. Das sagt man einfach nur aus Gewohnheit. Wenn wir etwas zu einem Kind sagen und den Satz mit „Okay?“ beenden, klingt es für das Kind, als ob wir nach seiner Erlaubnis fragen. „Jetzt besuchen wir Dr. Goho, okay?”, „Ich werde jetzt deine Zähne zählen, okay?“ Was tun wir, wenn das Kind „Nein!“ sagt? Schicken wir es nach Hause, ohne behandelt zu haben, weil es uns keine Erlaubnis erteilt hat? Oder behandeln wir trotzdem und lassen das Kind spüren, dass es keinen Einfluss auf die Situation hat?

In der FRENKENKLINIK haben wir uns das „Okay?“ abgewöhnt, indem wir es an den Anfang eines Satzes stellen. Dann handelt es sich um eine Aussage. So stellen wir keine Frage mehr, in der eine Erlaubnis erbeten wird. „Okay, jetzt werden wir deine Zähne zählen“ ist eine viel bessere Lösung. Wenn wir dem Kind Wahlmöglichkeiten lassen möchten, achten wir darauf, sie so zu formulieren, dass es egal ist, wie das Kind sich entscheidet: „Soll ich erst deine oberen oder erst deine unteren Zähne zählen?“

Ihr FRENKENKLINIK Team

Sonntag, 9. September 2012

Beitrag 310 aus der FRENKENKLINIK: „TOP 10“ der Fehler im Umgang mit kleinen Patienten - Nr. 4: Falsche Anwendung der Methode „Erklären – zeigen – tun“

Nr. 4: Falsche Anwendung der Methode „Erklären – zeigen – tun“


Dies ist einer der häufigsten und korrekturbedürftigsten Fehler. „Erklären – zeigen – tun“ ist eine ganz wichtige Methode. Leider wird sie oft lehrbuchmäßig gelehrt, ohne darüber nachzudenken, warum oder wie wir das tun.

Das Hauptproblem besteht darin, dass sich das Zahnbehandlungsteam zu oft auf den Teil „Zeigen“ der Methode „Erklären – zeigen – tun“ konzentriert. Das Team denkt, dass „Zeigen“ bedeutet, etwas mit den Augen zu sehen. Aber denken Sie darüber mal einen Augenblick nach. Was verursacht bei einem Kind Ängste? Ist das immer etwas, was Kinder sehen? Was ist mit Druck, Geräuschen oder Gerüchen? Angst verur­sachende Stimuli können von Dingen stammen, denen nicht Abhilfe geschaffen werden kann, indem man sie sich ansieht. Darum müssen wir uns in die Kinder hineinversetzen.

Wenn die Angst eine andere Ursache hat als Dinge, die das Kind sieht, dann müssen wir genau das „zeigen“. Beispiele dafür sind der Druck einer Kofferdam-Klammerzange, den wir „zeigen“, indem wir das Kind an die Schultern fassen und ihm erklären, dass es sich so anfühlen wird, oder dass wir dem Kind erklären, wie sich das Handstück anhört, und dann das Geräusch aus sicherer Entfernung vom Kind vorführen, oder dass wir ihm erklären, der Geruch vom Primer sei so ähnlich wie Parfümgeruch.

In der FRENKENKLINK achten wir auch darauf, Dinge immer zuerst an uns selbst zu „zeigen“, egal, worum es sich handelt. Wenn es um einen Spiegel oder den Sauger geht, zeigen wir ihn zunächst in unsererr Hand, damit das Kind weiß, dass es nicht gefährlich ist.

Ihr FRENKENKLINIK Team



Samstag, 8. September 2012

Beitrag 309 aus der FRENKENKLINIK:„TOP 10“ der Fehler im Umgang mit kleinen Patienten - Nr. 3: Keine „Übergabe“ von der Dentalassistentin an den Zahnarzt

Nr. 3: Keine „Übergabe“ von der Dentalassistentin an den Zahnarzt


Normalerweise beginnt der Termin damit, dass sich die Dentalassistentin mit dem Kind und dem Elternteil allein im Behandlungszimmer aufhält. Währenddessen werden zahnärztliche Fragebögen ausgefüllt, eventuell sieht sich die Assistentin kurz das Gebiss an, und sie bespricht mit dem Elternteil die Gründe des Besuchs.

Dann kommt der Zahnarzt ins Zimmer. Ziemlich häufig, kann man beobachten, wie der Zahnarzt Elternteil und Kind kurz begrüßt und dann sofort versucht, mit der Untersuchung oder Behandlung zu beginnen. Und wenn dies passiert, wird häufig, aus einem kooperativen Kind ein unkooperatives. Das ist nur natürlich, da der Zahnarzt dem Kind „fremd“ ist.

Das Kind befindet sich in einer neuen Umgebung, und die „bekannten“ Menschen sind das Elternteil und die Dentalassistentin. Eine gute Möglichkeit, es dem Zahnarzt zu erleichtern, vom Kind akzeptiert zu werden, besteht in einer planmäßigen „Übergabe“. Das ist der Moment, wenn die Assistentin den Zahnarzt in die Gruppe neuer Freunde einführt, die das Kind gewonnen hat. Es gibt dem Zahnarzt auch eine gute Gelegenheit, wichtige Informationen zu erhalten – den Spitznamen des Kindes, den Grund für den Besuch, besondere Bedenken von Kind und Elternteil.

Sobald der Zahnarzt das Zimmer betritt, sollte die Dentalassistentin zuerst sprechen, den Zahnarzt vorstellen und ihm Informationen geben. So wird dieser neue Mensch (der Zahnarzt) für das Kind vom „Fremden“ zum „Bekannten“, und das Kind ist nicht mehr ängstlich. Außerdem hat der Zahnarzt auf diese Weise wichtige Informationen erhalten, ehe er mit der Untersuchung beginnt.

Ihr FRENKENKLINIK Team

Freitag, 7. September 2012

Beitrag 308 aus der FRENEKNKLINIK: „TOP 10“ der Fehler im Umgang mit kleinen Patienten - Nr. 2: Auf dem Weg vom Wartebereich zum Behandlungszimmer nicht beim Kind bleiben

Nr. 2: Auf dem Weg vom Wartebereich zum Behandlungszimmer nicht beim Kind bleiben


Die Begrüßung ist perfekt, und das Kind wird freundlicher. Das Kind ist bereit zu kooperieren – und dann verdirbt die Dentalassistentin alles! Wie? Indem sie mehrere Meter vor dem Kind (und Elternteil) geht, wenn sie das Wartezimmer ver­lassen. Die „Verbindung“ wurde zerstört. Dem Kind wird nichts erklärt, und nach dieser ersten Begrüßung wird kein Vertrauen aufgebaut. Dieses Verhalten gibt dem Kind Zeit, wieder ängstlich zu werden, und es lässt keine engere freundschaftliche Beziehung zwischen dem Behandlungsteam und dem Kind zu.

Nach dieser ersten Begrüßung und wenn es Zeit ist, ins Behandlungszimmer zu gehen, muss die Dentalassistentin beim Kind bleiben.

In der FRENKNKLINIK bietet die Dentalassistentin dem Kind an, es an der Hand zu nehmen. Während Sie gehen, erklärt sie ihm, was es sieht und hört. Sie spricht mit dem Kind darüber, was sie im Behandlungszimmer sehen und tun werden.

Ihr FRENKENKLINIK Team

Donnerstag, 6. September 2012

Beitrag 307 aus der FRENKENKLINIK: „TOP 10“ der Fehler im Umgang mit kleinen Patienten - Nr. 1: Den Patienten nicht richtig empfangen und begrüßen

 Nr. 1: Den Patienten nicht richtig empfangen und begrüßen



Kinder in der Zahnarztpraxis zu behandeln kann Freude bereiten. Es kann aber auch frustrierend sein, wenn es nicht richtig gemacht wird. Der Unterschied zwischen einem erfolgreichen Termin und einem Desaster hängt oft davon ab, ob man einige wesentliche Dinge beachtet.

Obwohl es viele Dinge gibt, die während der tatsächlichen Behandlung eines kariösen Zahns korrekt befolgt werden müssen, treten die meisten Probleme dann auf, wenn der Zahnarzt nicht richtig mit dem Kind (und dem Elternteil) umgeht. Dies führt zu den meisten Problemsituationen.

Nr. 1: Den Patienten nicht richtig empfangen und begrüßen

Normalerweise begrüßt die Dentalassistentin das Kind. Nur zu oft wird beobachtet, wie die Assistentin in der Tür am anderen Ende des Zimmers und somit in einiger Entfernung vom Kind steht und den Namen des Kindes ruft. Das Kind geht dann oft zu seinem Elternteil und sträubt sich, den Wartebereich zu verlassen.

In der FRENKENKLINIK achten wir darauf, dass die Dentalassistentin zum Kind geht, sich auf Augenhöhe mit dem Kind begibt und aus etwa einem Meter Entfernung vorstellt. Ein Meter Entfernung ist bei sämtlichen zwischenmenschlichen Begrüßungen der optimale Abstand, um eine psychologische Verbindung herzustellen. Wenn man sich auf Augenhöhe mit dem Kind begibt, hat das Kind keine Angst vor dem „großen Menschen“. Wenn man zuerst mit dem Kind spricht, merkt das Kind, dass es wichtig und der Grund für den Zahnarztbesuch ist und nicht erst das Elternteil um Erlaubnis fragt.

All dies macht die erste Kontaktaufnahme zu einer freundlichen Erfahrung und stellt das Vertrauen her, das die Grundlage für sämtliche Maßnahmen bildet, die während des Termins folgen werden.

Ihr FRENKENLINIK Team